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Eisheilige 2026

Termine & Tipps – Ab wann sicher pflanzen?

Im Jahr 2026 sind die Eisheiligen vom 11. bis zum 15. Mai:

  • Mamertus – Montag, 11. Mai 2026
  • Pankratius – Dienstag, 12. Mai 2026
  • Servatius – Mittwoch, 13. Mai 2026
  • Bonifatius – Donnerstag, 14. Mai 2026
  • Kalte Sophie – Freitag, 15. Mai 2026

Warum ist das wichtig?

Die Eisheiligen gelten bei vielen Gärtnern als der letzte Termin, an dem noch einmal Nachtfröste auftreten können. Genau diese Fröste können deinen jungen, mit viel Mühe angezogenen Gemüsepflanzen zum Verhängnis werden.

Eisheilige 2026: Termine & Tipps – Ab wann sicher pflanzen?

Diese Gemüsesorten kommen bei uns erst nach den Eisheiligen ins Freie

Die folgenden Gemüsesorten mögen keinen Frost, darum achten wir bei ihnen besonders auf den Wetterbericht, bevor sie in den Garten dürfen:

Nur eine Bauernregel?

Die Eisheiligen sind sogenannte Lostage im Mai und beziehen sich auf die Namenstage von christlichen Heiligen. Laut Bauernregeln in verschiedenen Regionen, sind an den Eisheiligen die letzten Frostnächte des Frühjahrs möglich.

Die Temperaturen im Mai sind in Mitteleuropa oft fast schon sommerlich und somit erwärmt sich auch das Festland recht schnell. Das Meer ist zu dieser Jahreszeit jedoch noch ein ganzes Stück kälter, was zu Temperaturunterschieden führt. Somit kann das milde Wetter zu dieser Jahreszeit durch den Einfluss kalter Polarluft noch einmal unterbrochen werden. In Kombination mit klaren Nächten kann diese Polarluft sogar noch einmal Bodenfröste mit sich ziehen, was den Tod von vielen kälteempfindlichen Jungpflanzen bedeuten würde. Andere wiederum kommen mit Frost gut klar und können oft sogar noch im Winter ins Beet.

Natürlich gibt es auch Jahre, an denen die Eisheiligen gar keine signifikanten Temperaturunterschiede mit sich bringen und die letzten Nachtfröste schon viel eher stattfinden. Trotzdem sind sie für Gartenfreunde ein hilfreicher Anhaltspunkt, wann Gemüsepflanzen ins Freie gepflanzt werden können.

Geduld ist gefragt

Wer seine Pflanzen im Haus vorzieht, kennt das Problem: Die am Anfang noch zarten und kleinen Pflänzchen wachsen und gedeihen im Haus oder Wintergarten prächtig und werden langsam aber sicher zu groß. Genauso groß ist die Versuchung, sie so schnell wie möglich in den Garten zu pflanzen. Doch Vorsicht - der Schein trügt. Auch wenn das Wetter im April und Anfang Mai oft schon Badetemperaturen erreicht, kann es in den Nächten unter Umständen noch zu kalt für die frisch aufgezogenen Jungpflanzen sein.

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